FAMILIE GERSTENBERG
FAMILIE GERSTENBERG

FAMILIE GERSTENBERG

Die Familie Gerstenberg spielt traditionelle und eigene Musik zum Tanzvergnügen. Walzer, Schottisch, Bourrée oder Mazurka, mal kraftvoll als Band gespielt, mal solistisch und fein. 
Abwechslung steht bei dieser fidelen Wahlfamilie an erster Stelle. Mit Pfeifen, Balg und Saiten weben sie einen Klangteppich, auf dem sich lustvoll tanzen lässt. Dafür sorgen René Pütsch an Cornemuse du Berry, Hümmelchen und Gitarre. Thomas Strauch an Thüringer Waldzither, Gitarre, Ukulele und Gesang. Marcus Fabian am Diatonischen Akkordeon, an Schäferpfeife, Sopransaxophon und Gesang.

An traditioneller Musik fasziniert mich besonders der ständige Wandel. Stücke verschwinden, werden wiederentdeckt, neu interpretiert oder komponiert und weitergegeben. Durch diese kontinuierliche Veränderung ist traditionelle Musik aus meiner Sicht trotzdem immer aktuell.

Marcus Fabian von FAMILIE GERSTENBERG

Was ist euer musikalischer Hintergrund?
Marcus Fabian: Ich habe mit 2013 mit Dudelsackmusik angefangen und bin darüber in der traditionellen Tanzmusik gelandet. Seitdem habe ich mich auch viel mit Musik im Allgemeinen auseinandergesetzt. In der Schule habe ich Chor- und Orchestererfahrunggesammelt und war auch in einem Gospelchor aktiv. Thomas und Renè haben in ihrer Schulzeit schon gemeinsam in einer Rockband gespielt. Aber auch sie sind früher oder später bei der Tanzmusik hängen geblieben. Thomas spielt regelmäßig auch Irish Folk und Jazz. 

Was fasziniert euch an traditioneller Musik? An traditioneller Musik fasziniert mich besonders der ständige Wandel. Stücke verschwinden, werden wiederentdeckt, neu interpretiert oder komponiert und weitergegeben. Durch diese kontinuierliche Veränderung ist traditionelle Musik aus meiner Sicht trotzdem immer aktuell. In der Tanzmusik gibt es neben den meist simplen Melodien noch einen weiteren wichtigen Part und das ist die Tanztradition. Erst dadurch wird die Musik vollständig und erfüllt ihren eigentlichen Zweck. Ich bin auch immer wieder vom wundervollen Klang der akustischen Instrumente bezaubert.

Wie geht ihr beim Arrangieren vor? Unsere Arrangements entstehen meist spontan auf der Bühne und wachsen dann mit der Zeit. Momente, die uns besonders gut gefallen, versuchen wir zu wiederholen. So baut sich nach und nach ein Grundgerüst auf, in dem wir uns orientieren und gleichzeitig musikalisch frei bewegen können. 

Was wünscht du dir für die (Deutsch-)Folkszene? Folk darf gern eine musikalische Nische bleiben, um das Szenegefühl zu behalten, aber für die Zukunft wäre es schön, wenn die traditionelle Musik gerade in der jüngeren Generation etwas bekannter wird.

Lieblingsstück

Die Melodie Zehn Prozent auf Frühling hat René geschrieben. Angefangen hat es als Improvisation und entwickelte sich dann zu diesem Schottisch (Redaktion: ein beliebter Tanz aus dem Bal Folk). Dieses Stück passt sehr gut zu uns, denn einerseits spielen wir diesen Tanz sehr gern, andererseits hat jeder von uns daran mitgearbeitet und es zu dem gemacht, was es ist. Der Name entstand nach einem Auftritt bei einem Fest in Frankfurt/Oder, als wir durch Zufall unsere Instrumente unter einem „10% auf ALLES“-Schild abgestellt hatten. Verkauft wurde aber keines der Instrumente (lacht). 

Lieblingslieder-Playlist (Youtube)

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